ZWISCHENDURCH

Das, wenn man mit seinen besten Freundinnen ein Projekt macht, es irgendwann nur noch darum geht, hätte man sich natürlich denken können. Trotzdem überrascht es mich, wie stark die MJK-Arbeit meinen Alltag momentan bestimmt. Und wie schwer es ist, Prioritäten zu setzten: Mathe Hausaufgaben oder Essay schreiben? Zimmer aufräumen oder Collagen machen? Mit der Familie Abendessen oder zum MJK-Treffen gehen? Die Entscheidung fällt meist auf letzteres. Das heißt, mein Zimmer ist wahnsinnig zugemüllt, ich hab schon eine ganze Weile nicht mehr richtig ordentlich, und schon gar nicht entspannt, gegessen (ich komme irgendwie mit Cornflakes und langweiligen Broten durch) und verbringe viel Zeit vorm Computer, was nicht so einfach ist, weil ausgerechnet in dieser heißen Phase meine Festplatte den Geist aufgegeben hat. Und mit meinen Freundinnen rede ich sowieso nur noch über Kostenvoranschläge, Schriftarten oder Bildrechte der Collagen. In der Zeit dazwischen, lerne ich dann noch für die Klausuren in der Schule oder versuche meine Hausaufgaben, zumindestens teilweise, zu haben. So läuft’s momentan natürlich nicht nur bei mir, sondern außnahmslos bei allen von uns. Unsere Motivation leidet unter den extremsten Stimmungsschwankungen, bei denen wir den MJK Kalender erst, resultierend aus aller Wut und Überforderung, verfluchen und dann aber wieder auffällige Hochphasen haben, in denen wir gerne ,,Everything’s gonna be super duper“ in jegliche Facebook/Whats App oder live Konversationen unserer Gruppe zitieren.

In vier Tagen ist also Deadline für alles inhaltliche und in neun Tagen sollte der Kalender stehen und in die Druckerei geschickt werden. Uns rauchen die Köpfe und wir machen die unterschiedlichsten Pläne, was wir machen, wenn der Kalender fertig ist. Diese reichen von ,,einfach nur im Bett liegen und Emergency Room gucken” bis hin zur großen MJK-Release Party-Plänen.

Die letzten Wochen waren voll und es ist viel passiert: Wir haben uns nach Brandenburg zurück gezogen und haben bis tief in die Nacht gearbeitet und klein erscheinende Dinge, wie die Gliederung der Artikel innerhalb des Kalenders, oder was auf die erste Seite kommt, besprochen. Heute sollen alle Collagen, Essays und Portraits fertig sein. Letzte Woche haben wir die historischen Daten und Feiertage an unsere Layouterin geschickt (haben wir jetzt nämlich, weil die Zeit zu knapp ist. Mit ihr treffen wir uns übrigens auch regelmäßig). Wir waren bei “Stark gemacht” und haben die Gelder umgewidmet, bei “Laser Line” und haben den Druck besprochen. Und wir haben unglaublich viel diskutiert (und dabei das Heulen nicht ausgelassen), tausend To do Listen angefertigt und wieder verworfen und unzählige Mails geschrieben…

Wir sind gespannt, wie’s weitergeht, ob alles klappt und freuen uns über motivierenden Zuspruch in jeglicher Form. Wenn alles steht müssen wir nämlich gleich weitermachen, mit der Planung des Verkaufs… :/

Aber… Everythings gonna be super duper!

Wir wünschen eine schöne Woche.

Liebste Grüße,

Judith xxx (die schnell in der Freistunde nach Hause gesprintet ist und diesen, längst überfälligen Blogspost, verfasst hat 😉 )
-und das ganze Mädchenjahreskalender Team

Montagliches MJK-Treffen

Bei Laser Line..

Totally motivated! (Am Alex, nach unserem Wochenende).

Frühstück nach einer langen Nacht

Entspurt Wochenende in Brandenburg. Luisa, Judith, Coco, Marthe, Nina (v. links nach rechts). Helly, we miss you!!!